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Im Prinzip wirkt es wie eine Nötigung, wenn beim Verkehrsvorhaben „Nordtangente“, ein Anschluss Karlsruhe Nord mit vierspurig angelegter Abfahrtsrichtung Nordwest und eine „Soda-Brücke“ (Neureut) in die Landschaft geklotzt werden, obwohl zur Bauzeit seitens des Karlsruher Gemeinderates gar keine Mehrheit für das Bauvorhaben einer „Nordtangente“ besteht. Wer wagt es da eigentlich, uns derart zu bevormunden? Als nächster großer Schritt steht das Opfern von attraktivem Terrain des Elfmorgenbruchs auf dem Plan. Auch hier soll vierspuriger Ausbau unter der Bahnlinie betrieben werden. Mit welchem Recht werden uns Bau- und Bauunterhaltungskosten für vierspurigen Ausbau dieser Wanne zugemutet? Auf der Verlustseite für Karlsruhe steht zudem der Verlust von Naherholungs- und Lebensraum – es wird einmal wieder ungeniert in einem Landschaftsschutzgebiet gewildert.
Drehtag: 26.04.2009, 15:48 Uhr
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